- Regie: Martin Kroissenbrunner
- Land: Österreich
- Laufzeit: 01:03:03
- Format: DV

Martin Kroissenbrunner, 23, Graz
Schreibt, seit er schreiben kann und macht Filme seit 7 Jahren, vorrangig direkt auf Video, seit 2 Jahren digital. Zwei Jahre Dolmetschstudium. Studiert dieses Jahr am European Film College in Dänemark und bleibt dabei, sich vorrangig an Spielfilme heranzuarbeiten, um Geschichten zu erzählen. Viel Arbeit im Theater, im Improvisationstheater, einige Abstecher ins Fernsehen, die Schreiberei, zweisprachig aufgewachsen zu sein, und der konstante Wunsch, klarere Gedanken zu formulieren, sind seine größten Motivationen und treiben ihn zum Film. Zukunft noch ungewiss.
Kontakt:
“M klingt wie “Aehm”, und das war gleich richtungsweisend. Die Idee ist, dass eine Situation so verdammt dramatisch und überkandidelt daher kommt, dass man gar nichts anderes sagen kann als eben nur “Aehm”, und somit ist das der einzige Laut im Film. Ich habe mich an einer opernartigen Traumsequenz versucht: Der sterbende König und seine leidende Königin, alles sehr romantisch und elegisch, aber zeitgleich auch ein gewisser Druck für den König, große letzte Worte zu finden. Kommt aber nix. Der Königin bleibt nur eine völlig ziellose Flucht durchs Dotterblumenfeld. Das Set hab ich in meinem eigenen Garten gebastelt, und für die Schauspieler hab ich in Endlosschleife Musik von Enya laufen lassen. Das Blumenfeld habe ich durch Zufall entdeckt, und das war so großartig gelb und irgendwie psychedelisch daneben, hat einfach dazugepasst, also haben wir aus dem fahrenden Auto eine Art Opern-Epos-Trackingshot aufgebaut. Der Kurzfilm “M” ist zeitgleich auch in einer anderen Fassung eine Traumsequenz in einem Spielfilm, den ich grade hier in Dänemark schneide, die Königin und der König sind darin die Hauptdarsteller. Opernmusik wäre wundervoll dazu, aber für Puccini-Rechte fehlt einfach leider ’s Geld…”

