- Regie: Britta Isabel Lang
- Land: Österreich
- Laufzeit: 02:00:01
- Format: DVCAM

Britta Isabel Lang, 30, Graz
Die aus Fürth in Bayern stammende Britta Isabel Lang lernte ihr Kamerahandwerk beim Fernsehen und ihr Regiehandwerk am Theater. Insgesamt verbrachte sie 6 Jahre brav als Assistentin bei diversen deutschen Fernsehanstalten und am Bayrischen Staatsschauspiel in München, ehe sie sich 2002 mit einem Gewerbe in Film- und Videoproduktion selbstständig machte und in Graz auf Ebene 3 sehr erfolgreich am Theater inszenierte. Britta Isabel Lang führt Regie, schreibt, gibt Unterricht, schneidet, verleiht Equipment und legt auch noch gerne Musik auf.
Kontakt:
Homepage: www.be-verleih.com
Bernhard Lukas, 29, Graz
Bernhard Lukas wurde 1976 in Graz geboren. Er absolvierte an der FH Joanneum den Studienzweig “Informationsmanagement” und ist seit seiner Jugend vom Filmemachen begeistert. Im Jahr 2002 gründete er den Filmverein LOOM. Meistens ist er hinter der Kamera (Filme “C” und “SZ” des ABC Projekts) anzutreffen. Er war und ist in seinem Leben schon in so vielen Bereichen tätig, dass er in seiner spärlich vorhandenen Freizeit am liebsten darüber nachdenkt wie er seine Freizeit erweitern kann. Die meist verhängnisvolle Antwort auf Fragen an ihn lautet: “Ja, natürlich kann ich das machen.”
Kontakt:
Homepage: www.bernhardlukas.com
“Ja wie war denn das nochmal genau… Ich kam, sah die 29 Buchstaben und dachte mir: Oje, das arme scharfe S.
Man muss nämlich wissen, dass dieser Buchstabe eigentlich keiner ist - sondern gleich zwei. Eine Ligatur. Und zwar die einzige, die es geschafft hat, auf weltweit Millionen von Tastaturen und Schreibmaschinen zu überleben. Und trotzdem von der neuen Rechtschreibreform so derma-s-en torpediert wurde, daß (sic! hehe) es einem schon mal hochkommt. Da darf “eS” sich doch wenigstens an das Ende des Projektes dazumogeln und laut “ich, ich, ich bin auch noch da!” rufen.
Es wäre übertrieben, dies als die Rache des scharfen S zu betiteln. Aber eine kleine Hommage wenigstens: Zwei Minuten (statt einer), schlie-sz-lich handelt es sich ja genaugenommen um einen “Doppelbuchstaben”.
Das “Buch” dazu entstand zwar rasch, aber doch nach reiflicher Überlegung, etwas zu erschaffen, das dem eigenen Level angemessen erschien. Dann ward es Britta gezeigt und nach einigen Sitzungen blieb vom Originaldrehbüchlein nur mehr der Schlu-ß. Warum auch nicht. Eine Sache sollte für sich stärker sein als die Eitelkeit eines Auteurs sich in das Projekt tausendfach “hineinzusignieren”. Und so kann man sagen, ist dieser Film gerade so geworden, als hätte ihn das scharfe S höchßtperßönlich geschrieben…”

